K+S Entsorgung GmbH
Weltkarte

Entsorgungssicherheit


Schnitt Werra

 

Durchdachte Maßnahmen gewährleisten die Sicherheit in der Untertage-Deponie:  

Annahmekontrolle

Vor der Beseitigung unter Tage werden alle Abfälle kontrolliert.

Abfallanalyse

 

Abfallanalyse

Die Auswahl des geeigneten Entsorgungswegs erfolgt nach einer Abfallanalyse.
Bestimmte Abfälle, z.B. radioaktive Stoffe, können aus Gründen der Betriebssicherheit oder aus genehmigungsrechtlichen Gründen nicht angenommen werden.

Identifikationsanalyse

Von den angelieferten Abfällen werden Proben genommen und noch über Tage untersucht, unter anderem mit Hilfe der Röntgen-Fluoreszenz-Analyse. So wird sichergestellt, dass die angelieferten Abfälle mit den Angaben des Entsorgungsnachweises übereinstimmen.

Probenraum

 

Rückstellproben

In den Untertage-Deponien werden Rückstellproben der Abfälle in speziellen Räumen unter Tage gelagert. 
Dank dieser „Probenbibliothek“ ist jederzeit bekannt, welche Stoffe eingelagert sind und es können später weitere Analysen vorgenommen werden.

Dokumentation

Alle Abfallanlieferungen werden lückenlos  dokumentiert.


Natürliche Barrieren – die Geologie der Standorte

Das gas- und wasserdichte Salzgestein garantiert den langzeitsicheren Abschluss der eingelagerten Abfälle von der Biosphäre.

Abbaukammer Bernburg

 

Salzgebirge

Die Abfälle lagern in Tiefen von 500 bis 800 Meter und sind von mächtigen Salzschichten umgeben. 
Das Salz reagiert plastisch; die Abfälle werden über geologische Zeiträume vom Salzgestein fest umschlossen.

Schnitt Werra

 

Tonschichten

Die Salzschichten werden von Tonschichten überlagert, die ebenfalls plastisch auf Bewegungen der Erdkruste reagieren. 
Die Abfälle sind zuverlässig von Grundwasser führenden Schichten abgeschottet.

Weitere Schichten

Über den Tonschichten befinden sich weitere Wasser sperrende Schichten.


Technische Barrieren – Verpackung und Abschottung

Verpackung, Einmauerung und der Bau massiver Dämme sorgen für zusätzliche Sicherheit.

Lager BigBags

 

Verpackung

Vor der Deponierung werden die Abfälle in Big-Bags, Stahlblech-Fässer oder -Container verpackt. So werden Risiken beim Umgang und bei der Einlagerung minimiert.

Abmauerung der Einlagerungskammern

Ist eine Einlagerungskammer mit einer Stoffgruppe gefüllt, wird sie durch eine Mauer verschlossen und von den anderen Stoffgruppen getrennt.

UTD

 

Abdämmung von Deponie-Feldern

Von den aktiven Abbaubereichen sind die Deponiefelder durch breite Dämme getrennt. 
Nach der Füllung eines Deponiefelds werden die Zugangsstrecken ebenfalls mit einem massiven Damm verschlossen.

Schachtverfüllung

Wenn eines Tages der Deponiebetrieb und der Abbau beendet sind, werden die Schächte – als einzige Verbindung zur Biosphäre – verfüllt und die Abfälle für immer eingeschlossen.

 

© K+S Entsorgung GmbH