Die sinnvollste Art, belastete Abfälle zu entsorgen: Wir nutzen ihre bauphysikalischen Eigenschaften, um mit ihnen senkungsgefährdete Bereiche unserer Bergwerke abzusichern.

Typische Abfälle für die Untertage-Verwertung:

  • Rückstände aus der Rauchgasreinigung von Müllverbrennungsanlagen
  • Sinterstäube aus der Metallindustrie
  • Aluminiumfilterstäube
  • verunreinigter Boden und Bauschutt
  • Salzhaltige Abfälle
  • Schlämme aus der chemisch-physikalischen Behandlung und Galvanikschlämme

Ihre Abfälle geben wir in die einst bei der Kali- und Steinsalzförderung entstandenen Hohlräume, in denen keine Rohstoffe mehr abgebaut werden. Laut Gesetz sind Bergwerksbereiche, die nicht mehr den heutigen Sicherheitsstandards entsprechen, zu verfüllen (bergrechtliche Versatzpflicht).

Dank der Lage der Hohlräume zwischen undurchlässigen Ton- und Salzschichten sind Ihre Abfälle langzeitsicher untergebracht. Mit gleich fünf Untertage-Verwertungsanlagen verfügt K+S Entsorgung europaweit über die größten Kapazitäten, die noch für viele Jahrzehnte ausreichen werden.

Um einen Hohlraum unter Tage dauerhaft zu sichern, braucht es – je nach dessen Beschaffenheit – ein Füllmaterial mit bestimmten bauphysikalischen Eigenschaften. Manche Abfälle bringen die gefragten Eigenschaften mit. Andernfalls erzielen wir diese durch die Kombination geeigneter Komponenten (Konditionierung). Unsere Ingenieure haben viele Spezialverfahren zur Konditionierung und Verarbeitung entwickelt – und wir forschen laufend weiter.

Versatzarten

K+S Entsorgung beschäftigt sich seit rund 25 Jahren mit der Untertage-Verwertung. Je nach Abfalleigenschaften und der Beschaffenheit des Hohlraums setzen wir unterschiedliche Verfahren ein.