Hunderte von Metern unter der Erde, gas- und wasserdicht verschlossen, und das Thema guten Gewissens vergessen dürfen: Gibt es bezüglich Ihrer gefährlichen Abfälle ein beruhigenderes Szenario?

Für diese und sehr wahrscheinlich auch für Ihre stark belasteten Abfälle sind unsere Untertage-Deponien die beste Wahl:

  • Arsen-, cyanid- oder quecksilberhaltige Abfälle
  • Rückstände aus Verbrennungsanlagen, Galvanik, Filtration und chemischer Destillation
  • Filterstäube aus der Metallindustrie
  • Härtesalz-Rückstände
  • kontaminierter Boden und Bauschutt
  • Rückstände von eingedampftem Deponie-Sickerwasser

Die schädlichen Substanzen kommen in stillgelegte Abschnitte unserer Kalibergwerke. In dicke Salzschichten eingebettet und weit unterhalb des Grundwasserspiegels sind Mensch und Umwelt auch in Zukunft vor ihnen sicher.

 

 

Enorme Kapazitäten

Dass wir als einziger Anbieter in Europa zwei Untertage-Deponien betreiben, bedeutet für Sie maximale Entsorgungssicherheit. Einerseits gibt es immer einen alternativen Standort mit diversen Möglichkeiten der Anlieferung. Andererseits können wir auch sehr große Projekte abwickeln. Zusammen haben Herfa-Neurode und Zielitz eine jährliche Annahmekapazität von bis zu 330.000 Tonnen Abfall.

Der Weg Ihrer Abfälle

Ankunft in der Deponie
In Fässern, Big-Bags oder Stahlblech-Containern verpackt erreichen Ihre Abfälle die Untertage-Deponie per LKW oder mit der Bahn. In Herfa-Neurode verpacken wir auch im Silo-LKW angelieferte, staubförmige Abfälle vor Ort in Big-Bags. In Zielitz ist die Entladung von Seecontainern möglich.

 

Annahmekontrolle
Sind die Begleitpapiere vollständig, passt der Abfall zur Deklaration, stimmt die Verpackung? Im Sinne unserer hohen Sicherheitsstandards kontrollieren wir, bevor Ihre Abfälle unter Tage gehen, nochmals alle Angaben und nehmen eine Rückstellprobe.

 

Transport zum Einlagerungsort
Nun werden die Abfallbehälter über den Förderschacht viele hundert Meter unter die Erde transportiert. Unter Tage bringen Spezialfahrzeuge sie zu ihrem Bestimmungsort, der oft einige Kilometer vom Schacht entfernt ist. Zur Sicherheit sind unterschiedliche Stoffgruppen in jeweils eigenen Bereichen untergebracht.

 

Deponierung
Anschließend werden die Abfallbehälter sorgfältig in Einlagerungskammern gestapelt. Sobald eine Kammer gefüllt ist, wird sie mit Mauern oder Salzwällen verschlossen (Mehrbarrierensystem).

 

Organisation und Dokumentation
Unsere Untertage-Deponien sind wie Lagerhäuser organisiert: Von jedem Abfall sind Einlagerungsort und -zeitpunkt, sowie Menge und Beschaffenheit dokumentiert – einschließlich einer Rückstellprobe im Probenarchiv unter Tage. Somit ist jederzeit klar, wo sich welche Substanzen befinden.