Rund um die Uhr und das ganze Jahr laufen die drei Müllkessel des Ludwigshafener Müllheizkraftwerks. Pausenlos produziert die Rauchgasreinigung Filterstäube. Bei deren Abholung und Untertage-Verwertung verlässt sich der Betreiber GML seit langem auf K+S Entsorgung.

Die innerstädtische Lage des Müllheizkraftwerks hat zwar den Vorteil, dass die Energie auf kürzestem Wege zum Verbraucher gelangt; jedoch ist dort nur begrenzt Platz für die Reststoffe. „Wenn das Silo mit dem Filterstaub voll wäre, müssten wir die gesamte Anlage runterfahren“, erklärt der GML-Geschäftsführer, Dr. Thomas Grommes. „Eine regelmäßige Abnahme wiederum kann nur ein Partner mit mehreren Verwertungsstandorten verbindlich leisten.“ Und deshalb sichert K+S Entsorgung für viele Jahre diesen Teil der Reststoffentsorgung der GML ab.

K+S Entsorgung garantiert über ihre Fachspeditionen, dass nur modernste, geräuscharme Fahrzeuge eingesetzt werden. Durch die Verwendung dieser großen Silo-LKWs verringert sich zudem die Zahl der notwendigen Fahrten durch die Stadt.

Bewährte Partnerschaft

Dass die seit 1997 bestehende Geschäftsbeziehung tragfähig ist, erwies sich spätestens im Oktober 2010. Damals legte ein Großbrand das Müllheizkraftwerk lahm. Ein ganzes Jahr lang fiel die vereinbarte Abholung und Verwertung von Filterstaub ganz oder geringer aus. „Da hätte ein Geschäftspartner auch mit Schadensersatzforderungen oder Vertragsstrafen reagieren können“, erinnert sich Dr. Grommes.

„Aber solche Diskussionen hat es bei K+S Entsorgung nie gegeben. Stattdessen boten sie sofort an, uns bei der Überbrückung der Situation zu helfen. Wir haben den Vertrag um die Ausfallzeit verlängert. Das ist ein gutes Beispiel für eine lösungsorientierte Zusammenarbeit im Dienstleistungsgeschäft.“

 

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Diese Rubrik ist als Serie konzipiert, es folgen weitere „Einblicke“.