14. Dezember 2017

Rekultivierung der Rückstandshalde in Wathlingen beantragt

Die K+S Baustoffrecycling GmbH, eine Tochtergesellschaft der K+S Entsorgung GmbH, hat beim Niedersächsischen Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie beantragt, die Rückstandshalde des ehemaligen Kaliwerkes Niedersachsen (Wathlingen, Landkreis Celle) abzudecken und zu rekultivieren. Ziel ist eine umweltverträgliche Lösung, um langfristig die Entstehung salzhaltiger Haldenwässer signifikant zu reduzieren.

Für die Rekultivierung der Halde Niedersachsen ist das technische Konzept vorgesehen, das die K+S Baustoffrecycling GmbH bereits seit mehr als 20 Jahren erfolgreich an der Halde Friedrichshall in Sehnde (Region Hannover) einsetzt. Dort wird die Halde vollständig mit Erden und aufbereiteten Baustoffen abgedeckt. Die oberste Rekultivierungsschicht wird dauerhaft begrünt und ermöglicht einen natürlichen Kreislauf der Niederschläge. Nach vollständiger Rekultivierung fallen dann keine hochmineralisierten Haldenwässer mehr an, so dass die Bergbaufolgen der ehemaligen Kaliproduktion nachhaltig beseitigt werden.

 Mit dem jetzt der Behörde vorgelegten Antrag beginnt nach umfangreichen Vorarbeiten ein bergrechtliches Planfeststellungsverfahren mit Umweltverträglichkeitsprüfung. An ihm wird auch die Öffentlichkeit beteiligt.

Nach derzeitiger Planung könnte die Halde innerhalb von gut 20 Jahren vollständig abgedeckt und begrünt werden.